Nerven bewahren und richtig reagieren
Das Entscheidende für Sie und Ihr Unternehmen in einer Krise ist, das Vertrauen der Öffentlichkeit nicht zu verlieren. Zeigen Sie, dass Sie auf mögliche Krisen vorbereitet sind und diese so professionell und so schnell wie möglich bewältigen – um Schaden für Menschen, Tiere und die Umwelt zu verhindern oder zu minimieren.
Informieren Sie zeitnah, ehrlich und transparent, ohne unnötige Ängste zu schüren. Dazu gehört, verantwortungsvoll zu unterscheiden, was für die Öffentlichkeit von Belang ist und was nicht „an die große Glocke“ gehört.
Worauf es für Sie als Pressesprecher:innen, Manager:innen oder Geschäftsführer:innen in einer Krise ankommt:
Innere Haltung
- auch vor der Kamera Ruhe bewahren
- eine überzeugte innere Haltung und mentale Stärke entwickeln, da sich diese in sicherer Körpersprache ausdrückt, welche in einer Krise so wichtig ist
- sich nicht provozieren lassen und Journalist:innen als Partner:innen behandeln, welche stellvertretend für die besorgte Öffentlichkeit kritisch nachfragen. Wenn Sie auf der anderen Seite wären, würden Sie ebenso nachbohren. Nehmen Sie es nicht persönlich!
- verantwortungsvoll mit entstandenem Schaden umgehen
Konkretes Handeln
- nicht lügen, sondern bei der Wahrheit bleiben, die bei einer Krise fast immer ans Licht kommt. Ehrlichkeit ist die beste Basis
- die Deutungshoheit über die Krise behalten. Das heißt, überlegt und zeitnah auch über die sozialen Medien über die vorliegenden relevanten Fakten zu informieren, bevor andere anfangen, zu spekulieren
- in einfachen, kurzen Sätzen sprechen, sich fokussiert, aber nicht zu kurz fassen. Das hilft, unnötige „Angriffsflächen“ zu vermeiden und gleichzeitig nicht defensiv zu wirken
- auf lapidare Floskeln verzichten und echtes Mitgefühl für Betroffene ausdrücken
- mit Ihren Statements die besorgte Öffentlichkeit ansprechen, um Vertrauen zu schaffen
- klare Botschaften vorbereiten und damit vermitteln, was Sie und das Unternehmen tun, um die Krise professionell und schnell zu bewältigen
- nicht über mögliche Ursachen spekulieren. Bitten Sie um Geduld, bis die Fakten auf dem Tisch liegen
- falsche Behauptungen der Journalist:innen ruhig und sachlich richtigstellen
- aufzeigen, wie Fehler in Zukunft verhindert werden können
- sich und das Unternehmen in der Krise als verantwortungsvolle/r und verlässliche/r Partner:in zeigen und dadurch Vertrauen zurückgewinnen
Doch alle Theorie ist grau, solange sie nicht in der Praxis umgesetzt wird. Genau diese professionelle Krisenkommunikation trainieren wir gemeinsam im Medientraining vor der Kamera: mit den unangenehmsten Fragen, die Journalist:innen stellen könnten. Und mit Trainerin- und Videofeedback sowie unterstützendem, effizientem Mentaltraining aus dem Spitzensport für starke Nerven – so lange, bis Sie sich sicher fühlen. Und mit Hilfe von fordernden Krisen-Szenarien, die realistisch für Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation sind.
Keine Angst vor kritischen Fragen!
Sie trainieren erfolgreiche Techniken wie die Trichtertechnik oder den überzeugenden Fokuswechsel und das Bridging. Sie erlernen keine verbalen Stanzen, sondern hilfreiche Formulierungen, die Sie in einer Krise vor herausfordernden Fragen schützen und Ihnen Sicherheit geben. Sie lernen, wie man sich nicht in die Ecke drängen lässt, sondern offensiv ein Interview „mitführt“ und zu den Ihnen wichtigen Botschaften überleitet.
Sie meistern eine Krise kommunikativ sicher und souverän: mit unserer gezielten Vorbereitung und den ausgewählten Techniken!
